ZUM TITEL

Der Titel dieser Website bezieht sich auf den Bochumer Kuhhirten.

Das Kuhhirten-Denkmal steht seit 1908 im Bereich des Alten Marktes in Bochum, unweit der zentralen Propsteikirche St. Peter und St. Paul. Es soll den Bochumer Hirten Fritz Kortebusch darstellen und erinnert an den bis 1870/71 in der Stadt praktizierten Viehtrieb zur sogenannten Vöde, einer Weide vor den Toren der Stadt.

Ein Teil der Vöde wurde später als Gelände für den ersten Straßenbahnbetriebshof in Bochum verwendet. Der Titel der Website schafft damit sowohl eine Bezug zum Nahverkehrsgeschehen rund um das Bochumer Zentrum als auch konkret zur den Anfangstagen der Straßenbahn.

Das erste Kuhhirtendenkmal wurde 1943 zusammen mit der vom Engelbertbrunnen demontierten Darstellung des Grafen Engelbert und einem Mahnmal zum Gedenken an Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Gerthe eingeschmolzen (Stadt Bochum, Pressestelle).

ERINNERUNG AN DEN WIEDERAUFBAU

Das aktuelle, von Walter Kruse geschaffene Denkmal stammt aus dem Jahr 1961. Am 13. Januar 1962 wurde es an seinem heutigen Standort eingeweiht.

In gewisser Weise markiert seine Aufstellung an der Bongardstraße den Abschluß des Wiederaufbaus der Innenstadt nach den verheerenden Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs.