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Auf Initiative des 1920 gegründeten Siedlungverbandes Ruhrkohlenbezirk (SVR) wurde unter dem Druck der allgemeinen wirtschaftlichen Not intensiv daran gearbeitet, den öffentlichen Personennahverkehr wirtschaftlicher zu gestalten. Die angestrebte Lösung waren lange Linien und Gemeinschaftsverkehre benachbarter Verkehrsunternehmen.

In den Fokus geriet dabei auch die Strecke nach Hattingen und Dahlhausen – mit den folgenden Entwicklungsschritten:

15. November 1927
Verbindung der Strecke von Hattingen nach Bochum mit der Verbindung von Herne nach Bochum zu einer neuen Linie 8. Taktverdichtung auf dem Teilstück Bochum-Süd – Recklinghausen durch Fahrzeuge der Straßenbahn Herne – Recklinghausen als Linie 8 a.

20. Juni 1928
Weiterführung der Linie 8 der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG von Herne über die Gleise der Straßenbahn Herne – Recklinghausen zum Hauptbahnhof in Recklinghausen. Ausweitung der Taktverdichtung durch Fahrzeuge der Straßenbahn Herne – Recklinghausen bis nach Recklinghausen als Linie 8 a.

1931
Verknüpfung der Strecke von Hattingen nach Bochum nunmehr mit der Linie „A“ der Westfälischen Straßenbahn GmbH von Bochum nach Castrop. Zwischen Bochum-Süd und Recklinghausen Hauptbahnhof Fortführung des Gemeinschaftverkehrs mit der Straßenbahn Herne – Recklinghausen (Linie 8 a).

15. September 1933
Übernahme der Strecke von Hattingen nach Blankenstein von der Hattinger Kreisbahn. Einführung der neuen Linie 8 zwischen Bochum-Süd und Blankenstein als Ergänzung der Gemeinschaftslinie „A“.

1. Januar 1938
Umbenennung der Linie „A“ in Linie 7. Zugleich Verlängerung der Linie 8 bis zum Bahnhof Herne. Umbenennung der im Gemeinschaftsverkehr mit der Straßenbahn Herne – Recklinghausen betriebenen Linie Bochum-Süd – Recklinghausen Hauptbahnhof in Linie 18. Intensivierung des Verkehrsangebotes zwischen Bochum-Süd und Blankenstein zu bestimmten Zeiten durch die Linie 28.

Dezember 1939
Einstellung des Gemeinschaftsverkehrs nach Recklinghausen Hauptbahnhof durch die Vestische Kleinbahnen GmbH. Sie hat am 28. Oktober 1939 die Straßenbahn Herne – Recklinghausen übernommen. Aufgrund erheblicher Engpässe – die Triebwagen der Straßenbahn Herne – Recklinghausen gelten bis auf drei Fahrzeuge als heruntergewirtschaftet – steht für den Gemeinschaftsverkehr nicht mehr ausreichend Kapazität zur Verfügung.