NACH WATTENSCHEID

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Nach der Verbindung mit Herne stand eine leistungsfähige Verkehrsverbindung zu den Produktionsanlagen des Bochumer Vereins im Westen der Bochumer Innenstadt und von dort über Wattenscheid nach Gelsenkirchen in den 1890er-Jahren auf der Prioritätenliste der Bochumer Kommunalpolitik.

ZUR KANONENWERKSTATT

Am 5. April 1896 konnte das erste, 1,53 Kilometer lange Teilstück der Städteverbindung zwischen der Haltestelle „Maarbrückenstraße“ (vor dem alten Bochumer Rathaus zur Kanonenwerkstatt des Bochumer Vereins eröffnet werden. Von dieser ersten, mit einer Ausweiche ausgestatteten Endstelle führte ein Gleis über die Bongardstraße bis zur Hochstraße. Über dieses Gleis konnten die vom Betriebshof Voedestraße eingesetzten Straßenbahnzüge die neue Strecke erreichen.

In der Alleestraße lag das Gleis in Fahrtrichtung Kanonenwerkstatt auf der rechten Seite. Die erste Ausweiche befand sich kurz vor der Kreuzung mit der Königstraße (heute Annastraße), eine weitere unmittelbar neben der Kanonenwerkstatt, kurz vor dem Abzweig zur heutigen Wattenscheider Straße.

ZUR ZECHE CENTRUM

Etwa zweieinhalb Wochen nach der Eröffnung der Strecke zur Kanonenwerkstatt, am 25. April 1896 konnte man das Bochumer Netz mit einer 2,38 Kilometer langen Ergänzungsstrecke zur Kreisgrenze auf der Wattenscheider Heide (in Höhe der ehemaligen Zeche Centrum) an das Gelsenkirchener Netz anschließen. Ausweichen gab es auf diesem Teilstück vor der Gaststätte „Zum elektrischen Funken“ in der heutigen Straße „An der Maarbrücke“ sowie an „Kabeisemanns Wiese“, etwa in Höhe der heutigen Haltestelle „Elbinger Straße“. Auch auf diesem Streckenast lag das Gleis auf der rechten Straßenseite.

An Kabeisemanns Wiese (Elbinger Straße) traf die Strecke auf das Gleis aus Gelsenkirchen.